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Ambulante Dienste besuchen Inklusionsmesse

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ambulanten Dienste „Vor Ort“ und der dezentralen Wohnformen haben sich am 08.04.2016 auf den Weg gemacht, um in der Landeshauptstadt die erste Inklusionsmesse in Rheinland-Pfalz zu besuchen. Unter dem Motto: "Inklusion – Gewusst wie" haben die Veranstalter (die LAG Selbsthilfe, das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Mainz und die Nieder-Ramstädter Diakonie) ein buntes und interessantes Informations- und Unterhaltungsprogramm auf die Beine gestellt.

Das Ziel dieser Messe war, eine Schnittstelle zwischen Menschen mit Behinderung oder Einschränkungen und Einrichtungen, Unternehmen sowie Privatpersonen mit einem Interesse an Inklusion zu schaffen. Hierbei standen neben dem Austausch und der Informationsvermittlung, zwischen Privat- und Fachleuten, auch der Netzwerkgedanke und das Knüpfen von Kontakten im Vordergrund.

Dies gelang im Verlauf des Tages sehr gut, da durch Aussteller aus unterschiedlichsten Bereichen (Arbeit, Bildung, Wohnen, Sport und Kultur) sehr gute Beispiele gelungener Inklusion präsentiert wurden.

Neben den Infoständen boten vielfältige Workshops die Möglichkeit sich über unterschiedlichste Themen zu informieren und sich selbst aktiv, zu aktuellen Themen im Kontext der Inklusion (z.B. Assistenz als Arbeitgebermodell, Leichte Sprache, Sexualität selbstbestimmt leben, Basale Stimulation, Barrierefreiheit…) miteinzubringen. Ein Höhepunkt des Tages waren die Interviewrunden u.a. mit Guildo Horn (Schlagersänger), Raul Krauthausen (Aktivist für Inklusion), Martin Fromme (Comedian) oder Matthias Rösch (Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen). In diesen wurde, zum Teil sehr  kontrovers, über die  Themen Inklusion und Barrierefreiheit, aber auch über die Rolle und die Situation von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft diskutiert.

Für die Mitarbeiter der Ambulanten Dienste „Vor Ort“ war jedoch die Präsentation des Projektes „Henry rettet den Regenwald“ ein ganz besonderer Moment.

Christiane Lehnert, Kathrin Britscho, Birgit Saftig und Klaus Over berichteten über die Entstehung des Orang-Utan-Projektes, dessen Umsetzung ein Traum von Benni Over war. Benni Over hat Muskeldystrophie, er wird in seinem Alltag von den Mitarbeiterinnen des Ambulanten Dienstes „Vor Ort“ begleitet.

Mit dem Trickfilm „Henry rettet den Regenwald“ macht Benni Over auf das Schicksal der Orang Utans im indonesischen Regenwald aufmerksam.  In der Projektvorstellung wurde von Herrn Over (Vater von Benni) ausführlich über die Idee und die Entstehung des Films "Henry rettet den Regenwald" berichtet. Im Anschluss an die Filmvorführung fand eine Diskussions- und Fragerunde statt. http://bildungsblogs.net/wp/henry-regenwald  https://www.youtube.com/watch?v=lAtj_JwQr88

Als Fazit des Tages kann auf die Worte von Kurt Merkator (Sozialdezernent der Stadt Mainz) aus seiner Eröffnungsrede verwiesen werden:

„Inklusion als ganzheitliche Teilhabe an allen gesellschaftlichen Bereichen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft oder Beeinträchtigung, ist möglich, wenn man es will und es anpackt“.

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Ambulante Dienste
"Vor Ort"

Christiane Schilling
Gesamtleiterin
Hönninger Str. 2 - 18
53547 Hausen Wied
Telefon (02638) 928-3267 
Telefax (02638) 928-83267
E-Mail: christiane.schilling(at)
ambulantedienste-vorort.de

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